Nach den größten Subventionen für angeschlagene Banken sind nun die ehemaligen Retter der Banken die Buhmänner der Märkte. Die Staatsverschuldungen machen nicht nur den Ratingagenturen zu schaffen, sondern auch mittlerweile ganzen Bevölkerungsschichten. Die Streiks in Griechenland gegen massive schmerzvolle Einschnitte sind wohl nur die Spitze des Eisbergs -was in Europa und den USA wohl noch alles kommt?
Trotz noch immer historisch niedriger Zinsen beginnt die Verschuldung zu einem ausufernden und nicht mehr beherrschbaren Problem zu werden - was passiert erst wenn die Zinslast durch höheres Zinsniveau noch zunimmt?
Aber zuletzt konnte man deutlich feststellen, dass nach wie vor Unsicherheit an den Märkten viel Kapital in die Rentenmärkte fließen lässt. Dadurch bleiben auch die Zinsen weiterhin niedrig - ein gewünschter Effekt.
An den Aktienmärkten ist Sommerpause, jedoch steigen die Anzeichen für neue kurz- oder sogar mittelfrsitige Rallychancen. Viele Indizes setzten in der laufenden Korrekturphase bereits an markanten Unterstützungen auf und haben damit sehr großes Umkehrpotential.
Der Euro wird erst wieder über der Marke von 1,45 USD in Richtung altes Allzeithoch klettern, darunter bleibt er korrekturanfällig.
Bei den Edelmetallen spielt die saisonale Zyklik derzeit die große Rolle. Es passiert nämlich fast gar nichts! Es herrscht hier jedoch, vor allem bei den Goldaktien, eine extrem überverkaufte Situation, so dass es zu sprunghaften Erholungen kommen kann.
Auch die fundamentale Bewertung der Goldaktien zum Goldpreis oder die Gewinnsituation der Goldunternehmen spricht für ein gutes Chance-Risiko-Verhältnis.
Ich gehe in den nächsten 18 Monaten vom Beginn des finalen Anstiegs bei den Edelmetallen aus. Nach immerhin 11 Jahren Rohstoffzyklus und einer so schlechten Marktstimmung könnten die Voraussetzungen nicht viel besser sein. Die Euphorie ist mangels weiterer Kursfeuerwerke bei den Edelmetallen auf dem Nullpunkt.
Das Beste kommt immer zum Schluss!
Hinweis: Diese Markteinschätzung stellt keine Aufforderung zum Kauf- oder Verkauf von Wertpapieren dar und ersetzt keinesfalls die anlegergerechte und objektive Beratung. Für die Richtigkeit der Daten übernehmen wir keine Haftung.
Verfasser: Andreas Krumpholz für die commodity advice GmbH & Co. KG
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